Holzener Schnade führte an der Grenze zu Herdringen und Müschede entlang


Bei herrlichem Herbstwetter konnte Bezirksausschussvorsitzender Theo Nagel für die ausrichtende CDU Holzen-Oelinghauser Heide fast 50 Wanderer zum diesjährigen Schnadegang in Oelinghausen begrüßen. Der Stadtteil Holzen ist von seiner Fläche her einer der größten in Arnsberg. Aus diesem Grunde bedarf es 5 Jahre, bevor der Schnadegang einmal das Gemeindegebiet umrundet hat. In diesem Jahr stand die Strecke von Oelinghausen zum Effenberg an, die im Wesentlichen an der früheren Grenze zu Herdringen und Müschede entlangführte. Wie in den Vorjahren gab Ortsheimatpfleger Bernhard Padberg, der auch den Schnadegang führte, an verschiedenen Punkten der Strecke heimatgeschichtliche Erläuterungen. Und so waren denn auch zahlreiche Schnadegänger, die zum ersten Mal dabei waren, sehr erstaunt über die große Ausdehnung der früheren Gemeinde Holzen. Nach einer Umrundung der Oelinghauser Feldfluren und der traditionellen Rast an „Eickhoffs Scheune“ ging es über die Original-Grenze zum Teufelskopf hinauf. Hier wurden zahlreiche junge Holzener, die zum ersten Mal dabei waren auf dem alten Schnadestein gepohläst. Und natürlich wurden auch wieder 2 Holzener Bürger ehrenhalber auf den Stein gesetzt: Holzens amtierende Schützenkönigin Kerstin Brinkschulte und der neue Vorsitzende des Ortsrings, Uwe Rentrop wurden von 2 kräftigen Helfern gepackt und machten Bekanntschaft mit der harten Konsistenz des Effenberger Schnadesteins. Über das Stiepeler Feld ging es dann weiter über den Gutshof Stiepel und Dahlsen bis nach Dreisborn, wo in „Dreisborns Guter Stube“ schon Kaffee und Kuchen, kühle Getränke und eine kräftige Suppe auf die Schnadegänger warteten. Nach der Stärkung konnten sich dann alle Teilnehmer mit ihrem Namen in das dickste Buch der Stadt Arnsberg, das Holzener Schnadebuch, eintragen.